Der Malaysia-Airlines-Flug 370 (MH370) verschwand am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord. Trotz umfangreicher Suchbemühungen konnte das Hauptwrack nicht gefunden werden, was zu mehreren Theorien und laufenden Ermittlungen führte.

In den letzten Jahren haben mehrere Forscher neue Theorien über den endgültigen Standort des Flugzeugs vorgeschlagen:
- Vincent-Lyne-Hypothese : Im August 2024 schlug der australische Wissenschaftler Vincent Lyne vor, dass MH370 möglicherweise absichtlich in einen tiefen Graben im Gebiet der Broken Ridge im Indischen Ozean geflogen sei. Er beschreibt diesen Graben als „perfektes Versteck“, das seine Entdeckung erschwert.
- Analyse von Richard Godfrey : Der britische Luft- und Raumfahrtingenieur Richard Godfrey kombinierte Satellitendaten mit der Weak Signal Propagation Reporter (WSPR)-Technologie, um den Absturzort zu bestimmen. Seine Forschungen deuten auf einen Ort in der Nähe von Broken Ridge hin, was mit Lynes Theorie übereinstimmt.
- Hydroakustische Forschung : Im Mai 2024 analysierten Forscher der Cardiff University Unterwasser-Akustiksignale, die etwa zum Zeitpunkt des Verschwindens von MH370 aufgezeichnet wurden. Sie identifizierten ein schwaches Signal, das mit dem Aufprall des Flugzeugs zusammenhängen könnte, was darauf schließen lässt, dass kontrollierte Unterwasserexplosionen dabei helfen könnten, die Absturzstelle zu lokalisieren.
Trotz dieser Entwicklungen ist der genaue Standort von MH370 weiterhin unbekannt. Die Theorien über die Ursache seines Verschwindens gehen auseinander. Einige Experten gehen von vorsätzlichen Handlungen des Piloten aus, während andere alternative Szenarien in Betracht ziehen. Die Suche nach endgültigen Antworten geht weiter und wird durch technologische Fortschritte und laufende Forschungsanstrengungen vorangetrieben.